Der Autobauer BMW hat seine Quartalszahlen für den Zeitraum von Juli bis August vorgelegt und dabei mehr Gewinn erzielt als alle erwartet haben. Der Münchner Konzern meldete für das dritte Quartal ein Umsatzplus von 14 Prozent an. Auf das Jahr hochgerechnet wären dies 22,3 Milliarden Euro.

„Wir halten den Kurs…“

BMWs Vorstandschef Harald Krüger teilte dazu mit: „Wir halten den Kurs des profitablen Wachstums und haben unsere erfolgreiche Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten fortgesetzt.“ Das operative Ergebnis beläuft sich auf immerhin 2,4 Milliarden Euro die verbleiben, 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach den vorläufigen Abzügen verbleiben noch 1,6 Milliarden Euro, was ein dickes Plus von fast 20 Prozent bedeutet. Auch der Absatz verlief entsprechend positiv. Knappe sieben Prozent mehr bedeuten die über 545.000 verkauften Fahrzeuge im dritten Quartal 2015.

BMW bleibt mit seinem Fokus natürlich bei den Autos und hat hier vor Zinsen sowie Steuern ein Wachstum von 12,7 Prozent hingelegt. Viele Verkäufe im Ausland haben zusammen mit den Währungseffekten eine Steigerung um 15,6 Prozent bewirkt. Die anspruchsvoll gesteckten Ziele wurden damit erfüllt und für das Gesamtjahr sieht BMW auch allem positiv entgegen.

Porsche ebenfalls im Abgasskandal verwickelt?

Nachdem bei Volkswagen der Abgasskandal begonnen hat, wollen die Untersuchungen der Umweltbehörden nicht enden. Nun wurde auch erstmals ein Verdacht gegenüber Porsche geäussert, man hätte vielleicht die Werte absichtlich manipuliert, um doch auf den US-Markt zugelassen zu werden. Den Stein ins Rollen gebracht hat die US-Umweltbehörde EPA im September und nach VW und Audi, soll nun auch bei Porsche gemogelt worden sein. Es wird von manipulierter Software gesprochen, was VW als Mutterkonzern weiterhin zurückweist.

Speziell geht es um ältere Fahrzeuge die mit Diesel fahren und 3 Liter Hubraum besitzen. Die EPA lässt unterdessen nicht locker und will auch bei Porsche ganz genau kontrollieren. Denn die VW-Tochter nutzt hierbei die vorgefertigten Dieselmotoren von VW und Audi. Nach einigen Anpassungen sind sie dann für die Sportwagen geeignet, bleiben im Kern aber gleich. Also könnte auch hier für den US-Markt manipuliert worden sein, so EPA.