Für BMW geht es immer weiter nach oben, für das Gesamtjahr winkt ein neuer Absatzrekord. Audi holt unterdessen mit grossen Sprüngen auf, wenngleich der Heimatmarkt etwas einbricht. Beide Hersteller konzentrieren sich überwiegend auf die Produktion von gehobenen Wagen und jenen in der Luxusklasse. Die Konzepte scheinen aufzugehen.

BMWs Zahlen vom November 2014

Im vergangenen Monat hat BMW 158.953 Fahrzeuge an den Mann oder die Frau gebracht. Damit gab es sechs Prozent mehr Absatz in nur einem Monat, wie aus München mitgeteilt wurde. Insgesamt kann BMW seit Jahresbeginn ein Wachstum von neun Prozent feiern, was 1,6 Millionen verkauften Fahrzeugen entspricht. Wir liegen auf Kurs, um im laufenden Jahr wie geplant einen neuen Absatzhöchstwert von insgesamt über zwei Millionen verkauften Fahrzeugen zu erzielen“, erklärte Vertriebsvorstand Ian Robertson. Zählen wir noch die Marken Mini und Rolls-Royce dazu, kommen wir sogar auf 1,9 Millionen verkaufte Wagen in den ersten elf Monaten von 2014.

Damit strebt der Autobauer BMW neue Rekorde an und kann sich abermals an die Spitze setzen. Die Konkurrenten Mercedes-Benz und Audi müssen dran bleiben. BMW konnte in allen Regionen mehr Fahrzeuge vermitteln als je zuvor. In Europa und den USA wurden etwa fünf Prozent mehr Wagen geordert, China schiesst mit 17 Prozent mehr den Vogel ab.

2015 wird das Jahr für Audi

Diese Zahlen lassen sich sehen, aber auch bei Audi strebt man nach viel mehr. In Deutschland sinken zwar die Verkaufszahlen, aber die Ingolstädter konnten ebenfalls die Chinesen und Amerikaner für sich gewinnen. Damit gleicht sich der relativ schwache Absatz in Europa wieder aus, 2014 sollte auch für Audi einige Rekorde mit sich bringen.

Die Exporte in Übersee bescheren dem Konzern einen Rekordabsatz schon im November. Die Tochtergesellschaft von Volkswagen lieferte 146.250 Autos und damit knapp elf Prozent mehr aus wie im Vorjahreszeitraum. 22 Prozent mehr Absatz in den USA, China kaufte 18,5 Prozent mehr Wagen von Audi. Europa sinkt um 1,7 Prozent, wobei positive Ergebnisse in Spanien und Grossbritannien erzielt wurden.

„Wir werden 2014 klar die Marke von 1,7 Millionen verkauften Autos übertreffen“, bestätigte Vertriebsvorstand Luca de Meo und „2015 kommt noch einiges“.